Ernst-Beinder-Forschungsstipendium für Geburtshilfe und Pränatalmedizin 2022

In Erinnerung an den herausragenden Geburtshelfer und Wissenschaftler Prof. Dr. Ernst Beinder vergibt die Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe und Pränatalmedizin anlässlich des DGGG-Kongresses 2022 ein Forschungsstipendium an Nachwuchswissenschaftler. Die Stipendiaten sollen darin unterstützt werden ein experimentelles, klinisches oder epidemiologisches Forschungsprojekt aus dem Gebiet der Geburtsmedizin umzusetzen. Die Ergebnisse des geförderten Projektes sind beim DGGG-Kongress 2022 im Rahmen der AGG-Sitzung vorzustellen.

Preishöhe: 10.000,00 EUR, die industrieunabhängig von einem Konsortium von KollegInnen und Freunden Ernst Beinders gestiftet werden.

Anforderungen:
► Die BewerberInnen dürfen zum Zeitpunkt der Preisverleihung nicht älter als 40 Jahre sein
► Sie müssen Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Geburtshilfe und Pränatalmedizin in der DGGG e.V. sein
► Es ist eine Projektskizze im Format eines DFG-Sachantrages einschließlich Auflistung bisheriger Vorarbeiten zum Thema, relevanter Publikationen und Arbeits- und Finanzierungsplan von maximal 5 Seiten einzureichen

Preisrichter:
Für die Auswahl und Vergabe des Forschungsstipendiums sind die StifterInnen zuständig.

Bewerbung:
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung elektronisch bei den StifterInnen ein, vertreten durch Prof. Ekkehard Schleußner, Klinik für Geburtsmedizin, Universitätsklinikum Jena, E-Mailadresse: ekkehard.schleussner (at) med.uni-jena.de

Einsendeschluss: Freitag, 26. Februar 2022

Preisträgerin 2020

Dr. med. Judith Altmann, Berlin

«Die pathophysiologischen Ursachen der Präeklampsiebei Eizellspendenschwangerschaften»

Preisträgerin 2018

Dr. med. Michaela Golic, Berlin 

«Kontinuierliche Blutglukosemessung in Schwangeren mit erhöhtem Präeklampsierisiko»

Preisträgerin 2018

Dr. med. Friederike Weschenfelder, Jena

«Langzeitoutcome nach Gestationsdiabetes – Effekte fetaler Programmierung auf die metabolische, kardiovaskuläre, neurokognitive und reproduktive Gesundheit junger Erwachsener und deren Mütter 25 Jahre nach Gestationsdiabetes»